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Freitag, März 04, 2011

Das peinliche E10-Debakel, oder:


Die Verbraucher sind manchmal doch schlauer, als man befürchtet.

Das übliche Idioten-Kartell (bestehend aus: EU-Bürokraten, Öko-Faschisten und dem korrupt-verlogenen Regierungsgesindel) hat wieder einmal mehr erbarmungslos zugeschlagen!

Unter der harmlosen Bezeichnung „E10“ soll den Verbrauchern – speziell den Autofahrern - ein neuer, angeblich „umweltfreundlicher“ Sprit unter gejubelt werden.
Wie bereits bei der zuvor angepriesenen „Sparbirne“ handelt es sich erneut um eine dumm-dreiste Mogelpackung.
Doch ähnlich wie bei der mit Quecksilber verseuchten, funzeligen Gift-Birne, regt sich erheblicher Widerstand bei den Verbrauchern. Dieser Widerstand und die Verweigerung an der Zapfsäule, die neue Plörre freudig zu tanken, führten jetzt erfreulicherweise dazu, dass die Tanklager mit dem neuen Benzin über zu laufen drohen.
Niemand will diesen „Öko“-Sprit, der so absolut notwendig ist, wie ein Loch im Kopf! Das haben die Autofahrer sofort erkannt, und selbst diejenigen, die festgestellt haben, dass auch ihr altes „Möfchen“ den neuen Treibstoff vertragen würde, tanken ihn aus Prinzip und aus wirtschaftlich-ökologischen Überlegungen trotzdem nicht.

Das überheblich-arrogante Idioten-Kartell (siehe oben) hat die Verbraucher mal wieder für wesentlich dümmer gehalten als sie sind, und diese für sie schmerzliche Erkenntnis gipfelt nun – sprichwörtlich in einem so genannten „Benzin-Gipfel“.
Wer könnte besser und „kompetenter“ zu solch einem Gipfel einladen als Rainer Brüderle?
Rainer Brüderle, seines Zeichens oberster Klientel-Beauftragter unserer Bundesregierung.
Er wird garantiert alle Bedenken hinsichtlich der Vermutung ausräumen, es handele sich bei der Einführung des gepriesenen „Bio“-Sprits ausschließlich um eine Rettungsaktion für die gebeutelte und notleidende Mineralöl-Industrie. Kein Gedanke!
Und auch, dass durch die Einführung von E10 mehr Steuern in die maroden Bundeskassen hinein gespült werden, ist ein nicht wirklich beabsichtigter Grund; vielmehr handelt es sich dabei um einen „Neben“-Effekt, also so zu sagen um Kollateral-Zusatzeinnahmen.
Halloooo?!
Und wieder einmal hält man uns, die Verbraucher für vollkommen bescheuert und verblödet.
Ok, Anstrengungen in diese Richtung gibt es ja bekanntlich genug (siehe u. a. auch das zentrale Massenverblödungsorgan BILD).

Zurück zu E10: warum konnten wir bislang auf diese doch so bahnbrechende Innovation gut und bequem verzichten?

1. E10 hat einen um ca. 10 % verringerten Wirkungsgrad gegenüber dem „normalen“ Super-benzin mit 95 Oktan – will heißen: von dem Zeug muß man mehr tanken, um die selbe KM-Leistung zu erreichen. Ist dadurch gesehen von vornherein schon öko (ich brüll mich wech).

2. E10 hat einen Anteil von 10 % Ethanol. Dieses „Bio“-Ethanol wird durch landwirtschaftliche Produktion (Anbau von Weizen, Mais etc.) und anschließender Bearbeitung gewonnen. Angesichts der Tatsache, dass ein großer Teil der Weltbevölkerung weiterhin an Hunger leidet, macht diese Tatsache ebenfalls so gut wie keinen Sinn, bzw. ist der Umweg vom Teller in den Tank moralisch eher verwerflich.

3. Für die CO2-Bilanz, die ja bekanntlich für jeden – aber auch wirklich für den aller größten und abstrusesten Blödsinn her halten muß, ist das neue Benzin eher kontraproduktiv, denn zum einen muß man davon mehr verbrennen (s. o.), und die Herstellung ist ebenfalls nicht CO2-neutral.

Suma sumarum: für den, der blind der neuen Klima-Religion und unserer eher weniger kompetenten Regierungsbande und deren größenwahnsinnigen EU-Komplizen in Brüssel vertraut, für den ist der neue Sprit ebenso goldrichtig und empfehlenswert wie für diejenigen, die auch glauben, dass Zitronenfalter permanent Zitronen falten

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